Großschach
Überblick
Großschach ist eine  Schach-Variante, die Christian Freeling 1984 erfunden hat

Brett

Großschach wird auf einem 10x10-Brett gespielt. Beide Seiten haben jeweils zwei Bauern und zwei neue Figuren (Marschall und Kardinal) mehr.  Die Anfangsaufstellung zeigt das folgende Bild:

 

Spielziel

Das Spielziel im Großschach ist dasselbe wie im herkömmlichen Schach, nämlich den gegnerischen König mattzusetzen.

Regeln

Alle Figuren, die im herkömmlichen Schach vorkommen, bewegen sich auch wie dort. Allerdings gibt es keine Rochade mehr.

Die Figuren Marschall und Kardinal, die im Großschach dazukommen, bewegen sich wie folgt:

Der Marschall kann sich sowohl wie ein Turm als auch wie ein Springer bewegen

Der Kardinal kann sich sowohl wie ein Läufer als auch wie ein Springer bewegen.

 

Bauern wandeln sich auf eine andere Weise als im herkömmlichen Schach um:

  • Ein weißer Bauer kann sich umwandeln, wenn er die 8. oder 9. Reihe erreicht, ein schwarzer Bauer auf der 3. und 2. Reihe. Er kann aber auch ein Bauer bleiben.
  • Ein weißer Bauer muss sich umwandeln, wenn er die 10. Reihe erreicht. Dasselbe gilt für einen schwarzen Bauern auf der 1. Reihe.
  • In jedem Fall wandelt sich der Bauer in eine Figur (Springer, Läufer, Turm, Kardinal, Marschall oder Dame) der eigenen Farbe um, die schon geschlagen wurde. Wenn der Umwandlung keine geschlagene Figur zur Verfügung steht, darf der Bauer die 10. (bzw. 1.) Reihe nicht betreten. Er kann in diesem Fall aber noch von der 9. (bzw. 2.) Reihe Schach und Matt geben.

Matt und Patt beenden das Spiel wie im herkömmlichen Schach.

Weblinks